Quickborn wird zum Hotspot der e-Mobilität

Landrat Oliver Stolz durfte seinen Dienst-e-tron als erster an der Schnellladesäule betanken, assistiert von Projektleiterin Anna Sieck und HanseWerk-Vorstand Matthias Boxberger
Landrat Oliver Stolz durfte seinen Dienst-e-tron als erster an der Schnellladesäule betanken, assistiert von Projektleiterin Anna Sieck und HanseWerk-Vorstand Matthias Boxberger

10.8.2020 | Es  darf ja auch mal etwas Positives sein, was es aus Quickborn in die überörtlichen Medien schafft: Am 10. August haben Oliver Stolz, Landrat des Kreises Pinneberg, und HanseWerk-Vorstand Matthias Boxberger einen der größten Ladeparks für e-Mobile in Norddeutschland in Betrieb genommen. An der HanseWerk-Zentrale, direkt an der Autobahnausfahrt Quickborn gelegen, können Kunden ab sofort an 15 Ladepunkten ihre Stromer laden. Als Eröffnungsaktion bietet HanseWerk kostenfreies Laden bis Jahresende an.

 

Insgesamt sind es sogar 49 Ladepunkte, davon wurden 34 für die HanseWerk-MitarbeteriInnen in der Tiefgarage installiert. An acht öffentlich zugänglichen Ladesäulen mit insgesamt 15 Ladepunkten und einer Gesamtleistung von rund 380 kW können nun aber von jedermann E-Autos entlang der vielbefahrenen Autobahn zwischen Hamburg und Dänemark betankt werden. Die Anschlüsse decken alle auf dem Markt vertretenen Steckertypen ab: Typ 2 für das normale Wechselstromladen, CCS und CHAdeMO für das schnellere Gleichstromladen. Darunter ist auch eine Superschnellladesäule mit 150 kW an Ladeleistung, an der Autos innerhalb von fünf bis zehn Minuten 100 km an Reichweite aufladen können. In 20 Minuten ist ein Fahrzeug mit der entsprechenden Ausstattung sogar komplett aufgeladen. Auch für Tesla-Modelle ist ein Anschluss vorhanden. „Zur Zeit sind nur wenige Fahrzeuge mit dieser Technik auf dem Markt, das Angebot wird aber in nächster Zeit deutlich wachsen", weiß HanseWerk-Vorstand Matthias Boxberger.

 

„Mit der Einrichtung dieses Ladeparks schafft die HanseWerk-Unternehmensgruppe nicht nur einen maßgeblichen Standortfaktor für den Kreis Pinneberg. Auch für Durchreisende wird Quickborn zukünftig möglicherweise Bestandteil der Reiseroute. Die Lage an der wichtigsten Nord-Süd-Verkehrsachse in Deutschland ist dafür äußerst günstig. Ich würde mich freuen, wenn die Elektro-Mobilität durch diesen Ladepark auch für private Nutzer im norddeutschen Raum noch attraktiver wird und wir damit einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leisten können,“ so Landrat Oliver Stolz, der als Vertreter der an der HanseWerk-Gruppe beteiligten Landkreise an der Zeremonie teilnahm.

„In den nächsten Tagen werden wir die neuen e-Ladesäulen in die einschlägigen Verzeichnisse  und Apps eintragen, so dass e-Mobilisten diesen Standort bei Ihren Reiseplanungen berücksichtigen können", so Projektleiterin Anna Sieck.

 

Für den neuen Ladepark hat die HanseWerk-Gruppe rund 100.000 Euro inverstiert. Bis Ende des Jahres ist das Stromtanken kostenlos. Ab 2021 wird HanseWerk eine verbrauchsscharfe Bezahlungsoption, das sogenannte Ad-Hoc-Payment, anbieten. Das bedeutet: Wenn ein Kunde diese Zahlungsoption wählt, bezahlt er auch nur das, was er tatsächlich verbraucht. Die Kosten werden dem Kunden – wie an einer normalen Tankstelle auch – transparent angezeigt. Mit seiner direkten Nähe des Ladeparks zu einem großen Supermarkt, Baumarkt und Schnellrestaurant können Ladezeiten gut überbrückt werden.

„Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos ist eine wichtige Aufgabe im Rahmen der Energiewende", erklärt HanseWerk-Vorstand Matthias Boxberger.

 

„Aber auch wir selbst werden diesen Ladepark nutzen, denn wir wollen unseren Fuhrpark bis 2025 klimaneutral stellen. Deshalb errichten wir an allen Standorten entsprechende Lademöglichkeiten.“ Außerdem wird ein Teil des Stroms zukünftig direkt aus der großen Photovoltaikanlage bezogen, die derzeit auf dem Dach des HanseWerk-Gebäudes errichtet wird.

 

Boxberger erinnerte bei der Vorstellung des neuen Ladeparks daran, dass Schleswig-Holstein bereits 130 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien gewinnt, aber nur 15 Prozent des Wärmebedarfs werden CO2-neutral produziert, im Bereich der Mobilität liegt dieser Wert bei nur 5 Prozent. Hier gebe es also besonders viel zu tun.

 

Die HanseWerk-Gruppe
Die HanseWerk-Gruppe bietet ihren Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit Schwerpunkten im Netzbetrieb und dezentrale Energieerzeugung. Mehr als 2,8 Millionen Menschen in Norddeutschland beziehen direkt oder indirekt Strom, Gas oder Wärme über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Als Partner der Energiewende hat das Unternehmen in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu über 1.000 Heizanlagen, Blockheizkraftwerke sowie Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe wird bis 2030 klimaneutral und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie NEW 4.0. Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von über 380 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

 

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25451 Quickborn

 

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